Die Slaver

====== Slaver ======

Spitzname: Menschenhändler, Fleischer

Sklavenhändler im ganzen Ödland sind schon lange nichts neues mehr, es gibt sie in jeder Siedlung, in jeder Stadt und auf jeden Fall in jedem Handelsposten. Meist trifft man auf einen Händler mit ein paar Wachleuten und einer Hand voll verschiedenster Sklaven die als Ware angeboten werden, doch all diese ‚freien‘ Sklavenhändler werden als Konkurrenz gesehen von der riesigen Slaver-Fraktion. Sie halten sozusagen das Monopol in der Hand was den Menschenhandel angeht. Kleinere Sklavenhändler werden von ihnen entweder angeworben und müssen einen großteil ihres Gewinns an die Slaver abdrücken oder aber sie werden einfach gejagt und getötet. Nach der Lufthanse ist dies die mächtigste Fraktion im Ödland, nicht nur weil sie weit verbreitet sind sondern auch weil sie ganze Landstiche allein für sich beanspruchen. Ganze ehemalige Staaten sind unter fester Kontrolle der Slaver, in denen es natürlich ebenso viele Siedlungen und Städte gibt, die aber eben von den Slavern kontrolliert werden. Motorisierte Karavanen die meist stark bewaffnet sind transportieren ihre Waren (Menschen) in sämtliche Teile des Ödlands, und es gibt keine Fraktionen die nicht mit ihnen handeln.

Organisation:
Die Slaver sind im Vergleich zu allen anderen Fraktionen ziemlich simpel strukturiert, zumindest außerhalb der von ihnen kontrollierten Gebiete. Alle Händler haben sozusagen den gleichen Stellenwert und arbeiten auch mit ihren eigenen Methoden und Preisen, da gibt es keine großen Richtlinien von ‚Oben‘. Doch schicken die Slaver sehr oft Spitzel um die einzelnen Händler auszuspionieren ..sollte ein Händler nicht einen großteil des Gewinns nach oben abdrücken (meist 75% ihrer Einnahmen), wird er ausgeschaltet und durch einen anderen Händler übernommen oder ersetzt. Innerhalb ihrer kontrollierten Zonen werden Einzelne große oder Mehrere kleinere Städte meist von einem ‚Fürsten‘ geleitet, der widerrum viele Sklavenhändler und eine große Anzahl gut ausgebildeter Raider befehligt und oft auch eine noch größere Anzahl an leicht bewaffneten Sklaven die sie in den Kampf schicken sollte es nötig sein. Mehrere Fürstentümer werden von einem Baron kontrolliert und über den Baronen steht der König, der allerdings meist als ‚Herr des Fleisches‘ oder schlicht ‚Der Fleischer‘ genannt wird.

Handel:
Ihre einzige Handelsware ist der Mensch selbst. Egal ob als Arbeitssklave, Kampfsklave, Lustsklave oder Haussklave, es ist sozusagen für jeden Geschmack etwas dabei. Sklaven haben generell im Ödland keine rechte, wobei jeder Besitzer eines Sklaven darüber auch selbst entscheiden darf. Menschen die sich hoch verschulden oder zufällig im Ödland geschnappt werden können jederzeit in der Sklaverei enden, dabei verlieren sie all ihre Besitztümer und werden ‚Gebrandmarkt‘, die sie immer als das was sie sind auszeichnen sollen. Zum Nachteil vieler Vault-Überlebender werden Sklaven tattooviert. Tattoos sind für die Slaver das Zeichen für Sklave. Meistens werden ihnen Fesseln um Handgelenke, Fußgelenke und Hals gestochen, doch das obliegt jedem Sklavenhändler selbst wie er seine ‚Ware‘ markieren will. So werden Überlebene aus der alten Welt die bereits seit Jahrhunderten Tattooviert werden gleich als noch aktuelle oder ehemalige Sklaven gesehen oder behandelt, weswegen es die meisten von ihnen eher weit weg von den Gebieten der Slaver zieht, denn an den kleinen Provinzen haben diese nur wenig bis garkein Interesse.

Religion:
Bei den Slavern kann individuell beinahe jede Religion frei ausgeübt werden, wobei beachtet werden sollte das bei ihnen nichts über den Befehlen von ‚Oben‘ steht.

Merkmale:
Slaver und ihre Händler erkennt man meist dadurch das sie sogut wie immer Ketten bei sich tragen, und das offen. Hand- sowie Fußfesseln, Brandmal-Eisen, große Schlüsselbunde, all das sind typische Zeichen für einen Slaver, ganz zu schweigen von der Ware und den Wachen von denen sie begleitet werden. Beinahe in jeder größeren Stadt – also auch außerhalb ihrer Herzogtümer – findet man ein Handelshaus der Slaver, manchmal sogar mehrere, was von der Größe der bewohnten Gegend abhängt. Allerdings ziehen es andere Slaver auch vor lieber in Bewegung zu bleiben und ziehen so mit Karavanen von einer Siedlung zur Nächsten.

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